Warum du deinen Hund kennenlernen solltest

Warum du deinen Hund kennenlernen solltest

 

Bevor du mit deinem Hund ins Training einsteigen und Erfolge verzeichnen kannst, solltest du ihn richtig kennenlernen.

Wenn du deinen Hund einschätzen kannst, hast du die Möglichkeit dein Training strukturiert zu planen und weißt, was du ihm zumuten und zutrauen kannst.

Wenn du deinen Hund kennst, kannst du auch entscheiden welche Belohnung in welcher Situation angemessen ist und was bei deinem Hund das Verhalten auslöst, weches du haben möchtest.

Zudem bekommt ihr eine Verbindung aus Vertrauen und Zusammenarbeit.

Wichtig sind dabei das Beachten der Rasse- und auch Charaktereigenschaften deines Hundes.

 

Rasseeigenschaften

Jede Hunderasse wurde mit bestimmten Rasseeigenschaften gezüchtet, welche in einer bestimmten Ausprägung zur Geltung kommen.

Das können folgende Eigenschaften sein: selbstständig, koopertionsbereit, jagdlich motiviert, lauffreudig uvm.

Daher ist es immer von Vorteil sich vor dem Einzug des Welpen oder des Hundes über die Rasseeigenschaften zu informieren. So kannst du im Vorfeld schon darüber nachdenken wie du mit deinem Hund trainieren und wie du ihn belohnen kannst.

Zudem kannst du damit auch nachprüfen, ob diese Rasse zu deinem Lebensstil passt oder ob eine andere doch besser wäre.

 

Charaktereigenschaften

Trotz Rasseigenschaften können selbst Geschwister eines Wurfes verschiedene Charaktereigenschaften haben und völlig unterschiedlich sein.

Wenn du deinen neuen Mitbewohner in den ersten Tagen kennenlernst und charakterisieren kannst, kann auch das dir dabei helfen deinen Hund zukünftig einschätzen zu können.

Dabei ist fast jede Eigenschaft möglich: mutig, ängstlich, zurückhaltend, schüchtern, draufgängerisch, freundlich, reserviert, stürmisch, verspielt, ruhig, verfressen, lernwillig /-fähig, arbeitet dein Hund mehr mit Augen, Ohren oder Nase uvm.

 

Trainingstipp

Viele Hundehalter bekommen von „Leidensgenossen“ Tipps und Tricks zum Umgang mit ihrem Hund.

Nicht selten sind diese genau die Falschen und beachten nicht die Rasse- und Charaktereigenschaften des Hundes.

An erster Stelle sollte immer stehen, dass man seinen Hund und deren Rasse kennenlernt und darauf aufbauend mögliche Belohnungen erforscht.

Denn wir werden keinen Trainingserfolg haben, wenn wir gegen die Natur der Rasse und der Vorlieben unseres Hundes arbeiten.

Stattdessen sollten genau diese Eigenschaften als Belohnungen eingesetzt werden.

Dein Hund tobt gern mit Artgenossen? Warum soll dann dieser Sozialkontakt nicht als Belohnung genutzt werden?

Dein Hund jagt gern? Für gute Leistung kann auch ein Jgdspiel mit Reizangel oder Futterbeutel folgen.

Ohne auf die Eigenschaften einzugehen kann es nicht nur für dich sondern auch für deinen Hund frustrierend sein und ist nicht förderlich für ein schönes, ruhiges und friedliches Zusammenleben.